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  Alarmierung
 
 
 

Alarmierung über Sirene ("laute Alarmierung")

Die FF Unterferrieden wird bei jeden Einsatz über die Sirene alarmiert, da nur wenige Kameraden einen Funkmeldeempfänger besitzen. Die Sirene wird von der Leistelle Nürnberg durch ein bestimmtes Funksignal ausgelöst. Bei größeren Ortschaften ist das nicht mehr möglich bei jeden Einsatz die Sirene laufen zu lassen, in diesen Orten besitzt jeder Feuerwehrkamerad einen Piepser.    

Alarmierung über Meldeempfänger ("stille Alarmierung")

 

Zusätzlich zur Sirene besitzt die FF Unterferrieden noch einige Funkmeldeempfänger (Piepser). Technisch gesehen ist ein Funkmeldeempfänger nichts anderes als ein Radio, welches auf einen festen Sender eingestellt ist und bei einem bestimmten Funksignal Alarm auslöst. Anschließend ist für einige Sekunden die Alarmdurchsage zu hören.

Zurzeit besitzt die FF Unterferrieden folgende Meldeempfänger:

                
      Motorola BMD                    
Motorola Sky Fire II      Motorola BMD      Swissphone Mi/XLS

Technischer Hintergrund zu Funk und Alarmierung

Jedes Funkgerät, jeder Piepser und jede Sirene im Landkreis Nürnberger Land empfängt die Funksignale von der Funkstation am Moritzberg. An diesem hoch gelegenen Ort befindet sich ein Sender und ein Empfänger die miteinander gekoppelt sind, eine so genannte Relais-Station. Wird bei einem Funkgerät die Sprechtaste gedrückt, dann empfängt das Relais die Signale, setzt sie um, und sendet sie auf einem anderen Kanal aus, den die Funkgeräte abhören. Mit dieser Methode wird eine höhere Reichweite bei gleicher Sendeleistung erreicht, als bei einer direkten Verbindung von Funkgerät zu Funkgerät.

Soll für eine Feuerwehr ein Alarm ausgelöst werden, dann wird eine bestimmte Tonfolge ausgesendet. Seit dem 05.03.2008 geschieht dies von der Leistelle der Berufsfeuerwehr Nürnberg, bei der alle Anrufe der Notrufnummern eingehen. Die Sirene oder der Piepser empfangen das Signal und lösen Alarm aus. Zusätzlich wird eine Alarmmitteilung durchgegeben die am Piepser abgehört werden kann.

Die Zukunft (Digitalfunk)

Das heutige Alarmierungssystem von Feuerwehr, Polizei und Rettungsdiensten ist nicht mehr Stand der Technik. Fast jede Hilfsorganisation wie Polizei, BRK oder Feuerwehren besitzt einen separaten Kanal, dadurch wird die Kommunikation untereinander erschwert. Bei größerem Ereignissen wie Stürme, schweren Unfällen oder Großbränden kann sehr viel Funkverkehr auf einem Kanal stattfinden so dass die Verständigung erschwert wird. Ein weiteres Problem ist die Abhörsicherheit.