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WESTHAID
– Kürzlich probten Kreisbrandinspektor Peter Schlerf und federführender
Kommandant Michael Lorenz mit den Feuerwehren
Schwarzenbach, Burgthann, Ezelsdorf, Ober-/Unterferrieden Grub und
Mimberg, im Rahmen einer Großübung, wie lange es dauert, bis die
Großgemeinde-Feuerwehren eine lange Schlauchstrecke von der Schwarzach
nach dem Ortsteil Westhaid verlegt haben.
Übungsannahme war
ein größerer Brand in dem landwirtschaftlich strukturierten Ortsteil, für
welchen die Löschwasserversorgung aus dem Hydrantennetz nicht ausreichte.
Sieben Burgthanner Ortswehren benötigten rund eine halbe Stunde, um über 4
Pumpen 800 Liter Wasser in der Minute(!) von der Wasserentnahme über eine
Tragkraftspritze TS 8/8 in der Burgthanner Gibitzenhofstraße, über eine
von Hand verlegte B-Schlauchleitung von 1,8 Kilometern Länge, in den 450
Meter hoch gelegenen Weiler Westhaid zu fördern. Dort diente der 3000
Liter fassende Faltbehälter der FF Burgthann als Puffer, aus welchem die
Heckeinbaupumpe eines Löschfahrzeuges das Wasser saugte und zu den
Strahlrohren weiterverteilte.
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Von der
Entnahmestelle an der Schwarzach in Burgthann gelangte das
Löschwasser über die Förderleitung und den Verstärkerpumpen nach
Westhaid, wo es in einem Faltbehälter gespeist und von dort wieder
entnommen wurde.
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Um alle
teilnehmenden Wehren ausreichend mit Arbeit zu versorgen, wurden durch die
Übungsleitung noch weitere Aufgaben, wie zum Beispiel die Rettung einer
unter einem - vom Fuhrunternehmen Dieter Renner zur Verfügung gestellten –
LKW eingeklemmten Person mittels Hebezeug zu befreien dies übernahm die
Kameraden der FF Ober-/Unterferrieden. Oder der richtige Einsatz des
Altdorfer Heuwehr-Anhängers in das Übungsszenario mit eingebaut.
Auch Burgthanns 1.
Bürgermeister Georg Hirsch ließ es sich nicht nehmen, sich vor Ort von der
Leistungsfähigkeit seiner Wehren zu überzeugen und inspizierte die
einzelnen Stationen.
In der
anschließenden Einsatz-Nachbesprechung bedankte sich Kreisbrandinspektor
Schlerf bei allen teilnehmenden Kräften für die professionelle und zügige
Arbeit. Als Resümee sah man sich in der Erfahrung bestätigt, dass alleine
das Hydrantennetz für einen größeren Brand in dem hochgelegenen Weiler
nicht ausreicht und ein funktionsfähiger Löschwasservorrat nicht vorhanden
ist, so dass auch im Einsatzfall Wasser über lange Schlauchleitungen und
über Tanklöschfahrzeuge vor Ort verbracht werden müsste.

Man war sich darüber
klar, dass im Ernstfall die eine 800 Liter fassende Leitung nicht
ausreichen würde, sondern man dann auch den 2.000 Meter B-Schläuche und 2
Tragkraftspritzen TS 8/8 mitbringenden Altdorfer Schlauchwagen SW 2000 und
noch weitere umliegende Feuerwehren mit einbinden müsste.
Ziel der aktuellen
Übung war es, auszuloten, wie weit man mit den eigenen Mitteln kommen
würde. Dieses Übungsziel wurde mit Erfolg erreicht.
Eingesetzte Kräfte:
KBI Peter Schlerf, KBM Thomas Pöllot
FF Schwarzenbach mit TSF
FF Burgthann mit LF 16, LF 8/6, FR
FF Ezelsdorf mit LF 8/6
FF Ober-/Unterferrieden mit MZF, LF 8/6, LF 8/6
FF Grub mit TSF
FF Mimberg mit LF 8
FF Röthenbach b. Altdorf mit MZF und Heuwehranhänger
Bericht: FF
Burgthann, FF Unterferrieden
Bilder: FF Burgthann
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